Monats-Archiv:Februar, 2012

Creative Commons

von Hendrik Stiefel

Immer mehr Menschen geraten in Konflikte mit dem Urheberrecht. Aufzeichnen, Kopieren, Remixen – schon vor Jahrzehnten beim Aufkommen der Kompaktkassette von der Musikindustrie als Totesstoß für die Künstler verteufelt -, entwickeln sich immer weiter.

Nach selbstgebrannten CDs erobern seit Jahren MP3 und andere Formate die Musikwelt.
Aber auch die sogenannten eBook-Reader und PDFs verändern die Ver­markt­ungs­mög­lich­keit­en der Verlage.
Durch den technischen Fortschritt ist es jetzt für jedermann einfach, Inhalte verlustfrei zu kopieren und eigene Werke z.B. über das Internet zu verteilen.

Die meisten der großen Medienverlage hängen diesem Trend weit hinterher. Anstatt die Möglichkeiten der digitalen Welt zu nutzen, versuchen sie Einfluss auf die Politik in Deutschland und in der ganzen Welt zu nehmen und mit Verfolgung und Abmahnung der eigenen Kunden die Geschäftsmodelle des letzten Jahrhunderts zu sichern.

Doch es geht auch anders. Kreativschaffende können Ihre Inhalte unter freien Lizenzen veröffentlichen und somit dem Konsumenten verschiedene Rechte einräumen.

Creative Commons – Moderne Lizenzen, die Produzenten und Konsumenten nützen

Creative Commons (CC) ist eine von einer Gruppe urheberrechtskritischer Juristen gegründete Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für die Veröffentlichung und Verbreitung digitaler Medieninhalte anbietet. Ganz konkret bietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die bei der Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können, um die rechtlichen Bedingungen festzulegen.

CC ist dabei selber weder als Verwerter noch als Verleger von Inhalten tätig und ist auch nicht Vertragspartner von Urhebern und Rechteinhabern, die ihre Inhalte unter CC-Lizenzverträgen verbreiten wollen. Die CC-Lizenzverträge werden also von den Urhebern übernommen und in eigener Verantwortung verwendet, um klarzustellen, was mit den Inhalten ihrer Webseiten geschehen darf und was nicht.

CC-Lizenzen richten sich als so genannte “Jedermannlizenzen” an alle Betrachter dieser Inhalte gleichermaßen und geben zusätzliche Freiheiten. Das bedeutet, dass jeder mit einem CC-lizenzierten Inhalt mehr machen darf als das Urheberrechtsgesetz ohnehin schon erlaubt. Welche Freiheiten genau zusätzlich geboten werden, hängt davon ab, welcher der sechs CC-Lizenzverträge jeweils zum Einsatz kommt.

Durch die Erstellung der CC-Lizenzverträge sind den Urhebern mehr Optionen an die Hand gegeben worden. Vorher hatten sie in der Regel nur die Wahl, ihre Inhalte entweder überhaupt nicht oder aber unter dem gesetzlichen Standardschutz “alle Rechte vor­be­halten” zu veröffentlichen. Die wenigsten Kreativen haben zusätzlich Jura studiert oder auf andere Weise genug Expertise im Urheberrecht gesammelt, um für ihre Zwecke passende Lizenzverträge zu entwerfen. Und anwaltlichen Rat für die eigenen Pu­bli­ka­tion­en können sich auch nur manche leisten. In den Zeiten von digitalen Medien und Internet haben sich diese Ein­schränkungen immer mehr zu einer Behinderung von Kreativität entwickelt, die auch für Künstler spätestens dann spürbar wird, wenn sie mit ihren Arbeiten selber auf digitalen Inhalten anderer Kreativer aufbauen wollen. Dann sind sie selbst in der Nutzerrolle und wissen häufig nicht, ob Inhalte, die sie im Netz finden, bearbeitet, verbreitet oder auf sonst eine Art und Weise verwendet werden dürfen.

Wenn die Inhalte dagegen CC-lizenziert sind, gibt es diese rechtlichen Unsicherheiten nicht mehr. Man erkennt schon am Namen des jeweiligen CC-Lizenztyps, was die wichtigsten Bedingungen bei der Nutzung des Inhalts sind. Der einfachste CC-Lizenz­vertrag verlangt vom Nutzer (Lizenznehmer) lediglich die Namensnennung des Ur­hebers/Rechteinhabers (Lizenzgeber). Darüber hinaus können aber weitere Ein­schränk­ungen gemacht werden, je nach dem, ob der Rechteinhaber eine kommerzielle Nutzung zulassen will oder nicht, ob Be­arbeitungen erlaubt sein sollen oder nicht und ob Bearbeitungen unter gleichen Bedingungen weitergegeben werden müssen oder nicht. Durch die Kom­bination dieser Bedingungen ergibt sich die schon genannte Auswahl von insgesamt sechs verschiedenen CC-Lizenzen, die dem Rechteinhaber für den deutschen Rechts­raum derzeit in der Ver­sion 3.0 zur Verfügung stehen:

CC-BY: Der Name des Authors muss genannt werden
CC-BY-ND: Der Name des Authors muss genannt werden und es sind keine Bearbeitungen erlaubt
CC-BY-NC: Der Name des Authors muss genannt werden und es ist keine kommerzielle Nutzung erlaubt
CC-BY-NC-ND: Der Name des Authors muss genannt werden und die Bearbeitung sowie kommerzielle Nutzung ist ausgeschlossen
CC-BY-NC-SA: Der Name des Authors muss genannt werden, die kommerzielle Nutzung ist nicht erlaubt und die Weitergabe des Werkes bzw. Ableitungen vom Werk darf nur unter der gleichen Bedingung erfolgen.
CC-BY-SA: Der Name des Authors muss genannt werden und die Weitergabe des Werke bzw. Ableitungen davon müssen unter der gleichen Lizenz erfolgen

Was gibt es für Beispiele von Nutzung der CC-Lizenzen?

Creative Commons Lizenzen werden in vielen Bereichen genutzt. Dazu zählen u.a. verschiene Online-Angebote, Musik und auch Bücher.

Der Verein Musikpiraten hat sich die Förderung von freien Lizenzen auf die Fahnen geschrieben. Im Jahr 2011 verteilte der Verein mit Hilfe vieler ehrenamtlicher Helfer über 50.000 Kinderliederbücher in ganz Deutschland.
Weiterhin veranstaltet der Verein jährlich einen Musikwettbewerb mit dem Namen Free!Music!Contest!, zu welchem nur Stücke unter einer CC-Lizenz zugelassen sind.

Auf der Internetplatform Jamendo sind über 300.000 Songs unter einer freien Lizenz downloadbar.

Dies sind nur ein paar Beispiele, um aufzuzeigen, wie weit die Verbreitung von CC-Lizenzen im Speziellen und freien Lizenzen im allgemeinen fortgeschritten ist.

Und was habe ich als Rechteinhaber davon?

Abgesehen von den unmittelbaren Wirkungen — klar definierter Schutz durch das Urheberrecht bei zugleich genauerer Kontrolle darüber, was für Freiheiten mit dem Werk verbunden sind — gibt es mehrere denkbare Beweggründe für eine Verwendung von CC-Lizenzen:

Lizenzverwendung als reines Statement

Manche verwenden für ihre Werke nur deshalb CC-Lizenzen, weil sie demonstrieren möchten, dass sie sich für Open Access und freien Zugang zu Kulturgütern im All­ge­mein­en aussprechen. In vielen Communities ist es inzwischen eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, sich offener Lizenzmodelle zu bedienen statt sich alle Rech­te strikt vor­zu­behal­ten.

Besonderes Interesse an Bearbeitung

Andere wiederum sind besonders von dem Gedanken fasziniert, dass ihre Werke aufgegriffen und weiterverwendet werden, und sehen diesem Prozess in den Weiten des Cyberspace gerne zu. Ohne freie Lizenzierung (mittels CC-Lizenzen oder anderen Standardlizenzen) muss für jede Verwendung erstmal beim Urheber nachgefragt werden. Da dies den Aufwand für andere erhöht, werden Inhalte ohne Freiheiten oft entweder gar nicht oder ohne Erlaubnis genutzt, was beides nicht im Sinne der Urheber ist.

Beitrag zur Vermehrung des Materialpools

Wer regelmäßig auf das bereits vorhandene digitale Material zurückgreift, z.B. weil die eigene Werkform es einfach erfordert (Vertonen von Videos, Grafikdesign, Musikmixes, …), der weiß, dass dieser Materialpool nur dann aktuell und ergiebig bleibt, wenn aus ihm nicht nur entnommen, sondern auch etwas hinein gegeben wird. Eine — wenn auch vielleicht eingeschränkte — Freigabe der eigenen Inhalte unterstützt die gegenseitige Vermehrung und Erhaltung des gemeinsamen Materialpools.

Steigerung der Verbreitung eigener Werke

Auch kommerzielle Erwägungen können für eine CC-Lizenzierung sprechen: Insbesondere junge Künstler sind meist dingend auf rasche Verbreitung ihrer Inhalte angewiesen, erreichen diese aber gerade mangels Bekanntheit nur schwer und bleiben dadurch auch unbekannt. Eine Veröffentlichung unter einer freien Lizenz führt oft zu einer spürbar größeren Verbreitung der Inhalte, da die potenziellen Nutzer frei zugreifen dürfen und über bestimmte Plattformen und Suchmaschinen bereits heute gezielt nach frei lizenzierten Inhalten gesucht werden kann.

Mehr Informationen erhalten Sie unter anderen unter http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/.

Noch Fragen?

Ihr Ansprechpartner ist Hendrik Stiefel.

Quelle: Creative Commons Deutschland CC-BY (Creative Commons Namensnennung 3.0 DE Lizenz)
Quelle Comic: CC-BY: Original Nerdson, nerdson.com. Übersetzung: Linux Neumann

2.0 Der Text steht unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 2.0 Deutschland (CC BY 2.0 DE).
Der Artikel stammt von der Webseite http://www.piraten-thueringen.de/CreativeCommons (Stand Januar 2012).
Autor des Artikels ist Hendrik Stiefel.
Der Artikel ist bearbeitet worden: einige (kleine) Rechtschreib- bzw. Tippfehler wurden korrigiert. Außerdem wurden Auszeichnungen eingefügt.

Hallo Welt!

Ich habe mich entschlossen, ein Blog aufzumachen. Man kann schon lesen, was ich schreibe, das finde ich wunderbar – und es ist natürlich ein gutes Zeichen, dass selbst ein so kleines Blog, das erst neu beginnt, schon über Suchmaschinen gefunden werden kann.

Nur – ich bitte das beim Lesen im Hinterkopf zu haben -, hier zu schreiben, betrachte ich nicht als meine Lebensaufgabe und auch nicht als Hobby. Für mich ist es eine Notwendigkeit.

Denn ich verspreche mir, auf diese Weise daran mit zu arbeiten, dass ein Bewußtsein dafür geschaffen wird, dass man weder die Texte noch die Bilder (bei letzteren aus eigener Betroffenheit), die man bei Wikipedia / Wikimedia Commons vorfindet, einfach als Verfügungsmasse betrachten kann. Um sie dann quasi parasitär zu verwenden.

Bereits diese Ansicht gefällt vielen nicht. Ich muss das heute erleben, wenn in einem Forum nicht gerade sachlich über die Bildverwendung und über meine Person diskutiert wird: http://www.dasgelbeforum.de.org. Ich sei schuld, heißt es dort, dass im Nachrichtenüberblick keine Bilder mehr verwendet werden können. [Inzwischen, April 2013, ist mein Name gelöscht.]

Man kann über viele Dinge geteilter Meinung sein. Man kann fair diskutieren oder unfair. Einen Fall nur halb (und in Details nicht einmal korrekt) darzustellen bringt potenzielle Kommentatoren bereits auf die richtige Spur. Sie können ja nur kommentieren, was sie vorher lesen konnten. Das ist Meinungsmache auf Kosten anderer.

Im gelben Forum wurde “mein” Fall schon vor einigen Wochen (an-)diskutiert. Später: Zensur! Alles wurde wieder gelöscht (aus dieser Diskussion stammt auch die schöne Bezeichnung “Unsympath” für mich, im vorigen Artikel).

Bin gespannt, wie es hier weitergeht: http://www.dasgelbeforum.de.org. Bleibt die Diskussion öffentlich, oder wird auch dies irgendwann wegzensiert?

Naja. Ich denke mir meinen Teil.

Und dieses Forum? Jeder kann sehen: Es ist noch nicht fertig.
Aber ich sage es gerne ausdrücklich: Ich arbeite noch dran. Navigation, Gestaltung, Inhalte … alles ist erst halbfertig. Einige Artikel sind schon in der pipeline, es dauert halt noch etwas.
Ich kann nur in meiner Freizeit hier schreiben, muss auch jetzt wieder … arbeiten. Kaum zu glauben: Ich arbeite tatsächlich für meinen (und meiner Familie) Lebensunterhalt.

Unsympath mahnt ab

Man ist schnell ein Umsymphat. Es reicht schon, eine selbsternannte Nachrichtenredakteurin auf ihre urheberrechtswidrige Bildnutzung hinzuweisen, um Unterlassung nachzusuchen und eine symbolische Schadenersatzforderung zu stellen.

“Was gebietet der Anstand?”, diese Frage hört sich durchaus spießig an. Diese Formulierung habe ich aber dennoch bewußt gewählt, weil mich am Freitag-Vormittag jemand angerufen hat, um sich persönlich für eine von mir abgemahnte urheberrechtswidrige Bildnutzung zu entschuldigen. Das sei, so formulierte er, “eine Sache des Anstands”.

Ich habe ein weiches Herz, und wenn jemand sich die Mühe macht, mich anzurufen (mich dann auch noch erreicht, was nicht immer einfach ist), dann ist – jedenfalls, wenn mir dann kein Schmarrn aufgetischt wird – damit meine Seele besänftigt.

So habe ich dann auch meine Forderung (die in diesem Fall durchaus nicht symbolisch war – es war eine zweifache Bildnutzung über einen Zeitraum von etwas mehr als 2 Jahren) hier ganz deutlich vermindert, und zwar noch deutlich unter das Zahlungsangebot des freundlichen Anrufers.

Dieser hatte übrigens bereits vorher die von mir mit der Abmahnung angeforderte strafbewehrte Unterlassungserklärung übersandt – und dies ist, auch wenn das manch Abgemahntem nicht einleuchten mag, der wichtigere Teil dessen, was nach einer Urheberrechtsverletzung zu fordern ist.

Und weil das in dem Fall, den ich hier schildern möchte, ganz anders gelaufen ist – besonders, was den Unterlassungsanspruch angeht -, ist auch das Ergebnis für die Dame, die mein Bild benutzt hat, anders ausgegangen. Und zwar: mit einem blauen Auge.

Die Fakten: Anfang Dezember bemerke ich mein Bild in einem Forum. Eine in dem Forum sehr aktive Dame stellt mehr oder weniger täglich einen Nachrichtenüberblick zusammen, ergänzt durch Bilder und gelegentlich auch durch Informationen aus der allgemein bekannten Enzyklopädie Wikipedia.

Ganz so, wie es hier in dem Gelben Forum gemacht wird.

In einem Nachrichtenüberblick fand ich eines meiner Fotos. Eines der Fotos, die ich bei Wikimedia Commons unter einer CC-BY-3.0 (und zugleich GDFL 1.2) zur Verfügung gestellt hatte.

Beide Lizenzen, nur der Vollständigkeit halber, haben den Sinn, einerseits die Nutzung der lizenzierten Werke zu ermöglichen und andererseits dem Urheber des Werkes die Anerkennung zukommen zu lassen, als Autor des Werkes genannt zu werden. Daher sind die Lizenzbedingungen entsprechend formuliert und geben verbindlich vor, dass eine Nutzung ohne Einhaltung der Lizenzbedingungen nicht zulässig ist und zum Verlust sämtlicher Rechte aus der jeweiligen Lizenz führt.  Zu den Lizenzbedinungen gehört jeweils auch, dass die Lizenz als solche genannt werden muss.

Eine korrekte Verwendung des Bildes würde also etwa so aussehen:

Hans Zehetmair, Foto: Michael Lucan, Lizenz: CC-BY-3.0 (URL: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/legalcode)

Um dieses Foto also, auf dem Hans Zehetmair (Vorsitzender des Hanns-Seidel-Stiftung) abgebildet ist, hat es sich gehandelt (auf das Bild habe ich einen Link auf die Bildbeschreibungsseite bei Wikimedia Commons gelegt).

Und das Bild war in dem Nachrichtenüberlick abgebildet, ohne die Lizenz anzugeben und ohne meinen Namen als Bildautor zu nennen.

Das dies für mich wichtig ist, ergibt sich ja schon daraus, dass ich mir die Mühe mache, diesen Text zu verfassen. Aber warum? Warum ist es so wichtig, die Lizenz und den Namen des Fotografen anzugeben?

Ich mache es mir jetzt nicht so einfach, zu sagen: Weil es in der Lizenz steht. Das ist zwar richtig, aber damit ist ja noch nichts zu den Gründen an sich gesagt.

Ich stelle hier mal zusammen, was mir dazu einfällt:

  1. Es ist ein Gebot der Höflichkeit, dass man, wenn man schon eine Fremd-Leistung in Anspruch nimmt, mindestens denjenigen nennt, dem man die Leistung – in diesem Fall das Foto – zu verdanken hat.
  2. Die Lizenz ist zu nennen, damit jedem Besucher zweifelsfrei klar ist, dass es sich um ein Werk – hier das Foto – handelt, dass weiterbenutzt werden kann (und soll!) und unter welchen Bedinungen das geschehen kann.
    Fehlt der Lizenzhinweis, wird dies keinem Seitenbesucher bekannt. Es ist aber gerade der Sinn der Veröffentlichung unter den genannten Lizenzen, dass das Bild (unter Einhaltung der Bedinungen Lizenz- und Autorennennung) weiter verbreitet wird. Eine Nutzung ohne Nennung der Lizenz ist dann quasi Endstation der zulässigen Weiterverbreitung, denn gerade die Möglichkeit hierzu wird den Seitenbesuchern verschwiegen. Genau dass, was der Bildautor erreichen wollte, wird hier durch eine lizenzwidrige Nutzung verhindert, ja abgewürgt. Jedenfalls ein rechtstreuer Seitenbesucher wird dies Bild nicht weiterverwenden.
    In welcher unerfreulichen rechtlichen Situation bezüglich einer Weiternutzung sich derjenige wiederfände, der dies trotzdem täte, will ich hier nicht diskutieren.

Es ist also im Wesentlichen das, was man vielleicht Online-Reputation nennen könnte, was sich ein Fotograf verspricht, jedenfalls aber ich, wenn er sich entscheidet, einen Teil seiner Bilder im Rahmen der Online-Enzyklopädie Wikipedia – in meinem Fall stets bei Wikimedia Commons – unter einer (oder mehreren der dort zugelassenen Lizenzen) zu veröffentlichen.

Damit wird sozusagen jedermann eine allgemeine Nutzungslizenz eingeräumt.

[18.02.2012: Soweit der erste Teil, hier geht’s (irgendwann) weiter.]

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