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Was ist Creative Commons?

“Creative Commons (CC) ist eine Non-Profit-Organisation, die in Form vorgefertigter Lizenzverträge eine Hilfestellung für Urheber zur Freigabe rechtlich geschützter Inhalte anbietet.”

So steht es auf der Webseite von Creative Commons Deutschland. Geleitet wird Creative Commons Deutschland von zwei Leitungsorganen, dem “Legal Project Lead” (bearbeitet juristische Fragen und betreut den Bereich Lizenzportierung) und dem “Public Project Lead” (zuständig für Öffentlichkeitsarbeit und Community-Building). Das “Public Project Lead” wird übrigens von Markus Beckedahl repräsentiert. Der hatte schon im Jahr 2002 das Blog netzpolitik.org gegründet und im Sommer(loch) 2015 eine gewisse Berühmtheit erlangt, als gegen ihn und und Andre Meister (netzpolitik.org-Blogger) wegen Landes­ver­rats ermittelt wurde. Zwei Dokumente des Verfassungsschutzes waren auf netzpolitik.org veröffentlicht worden. Das Problem dabei: sie waren vom Verfassungsschutz als “ver­trau­lich” eingestuft worden (“Nur für den Dienstgebrauch”). Mehr Info hier. Doch das gehört nicht hierher.

Creative Commons Lizenzverträge: Hilfestellung für Urheber

Dieses Blog http://creative-commons.lucan.de (übrigens neuerdings mit an­ge­schloss­en­em Forum) beschäftigt sich mit den oben erwähnten “vorgefertigten Lizenzverträgen” von Creative Commons. Diese Lizenzverträge sollen “eine Hilfestellung für Urheber zur Freigabe rechtlich geschützter Inhalte” sein.
Konkret bietet CC sechs verschiedene Standard-Lizenzverträge an, die bei der Verbreitung kreativer Inhalte genutzt werden können, um die rechtlichen Bedingungen festzulegen.

Die Non-Profit-Organisation erklärt – alle Zitate stammen übrigens von dort – auf ihrer Webseite weiter: “Die CC-Lizenzverträge werden also von den Urhebern übernommen und in eigener Ver­ant­wort­ung verwendet – um gegenüber jedermann klarzustellen, was mit den Inhalten ihrer Webseiten geschehen darf und was nicht (darum werden solche an die All­ge­meinheit gerichteten Standardlizenzen auch “Jedermannlizenzen” genannt). Durch CC-Lizenz­en geben die Inhaber von Urheber- und Leistungsschutzrechten allen Interessierten zusätzliche Frei­heiten. Das bedeutet, dass jeder mit einem CC-lizenzierten Inhalt mehr machen darf als das Urheberrechtsgesetz ohnehin schon erlaubt. Welche Freiheiten genau zusätzlich geboten werden, hängt davon ab, welcher der sechs CC-Lizenzverträge jeweils zum Einsatz kommt.

Für eine genauere Erklärung der Freiheiten, die diese “Jedermannlizenzen” geben und wie man sie selbst für die Lizenzierung eigener Werke nutzen kann, wie man aber auch ent­sprechend lizenzierte Werke verwenden darf, überlasse ich den geneigten Leser heute gern der hier noch einmal genannten Webseite http://de.creativecommons.org, auf der dies alles so beschrieben ist, dass man keineswegs Jura studiert haben muss, um die dahinter liegende Philosophie wie auch die konkreten Lizenzbedingungen zu verstehen.
Weitere interessante Erläuterungen zu Aufbau und Sinn der Lizenzen, auch zu den beabsichtigen Auswirkungen entsprechender Lizenzierungen, erläutert die Creative Commons Corporation (US) selbst (in deutscher Sprache) hier: “Mehr über die Lizenzen”.

Soviel will ich aber doch erwähnen: Es existieren also insgesamt sechs unterschiedliche CC-Lizenzverträge mit jeweils anderer Kombination von Freiheiten be­züg­lich der Ver­wendung des li­zenzierten Werks und mit jeweils unterschiedlichen Lizenz­bedingungen. Neben den englischsprachigen Originalen gibt es diese sechs Lizenzverträge auch in dem deutsch­en Rechtsraum angepassten Fassungen. Deren aktuelleste Fassung ist die Version 3.0. Bereits Ende 2013 ist eine überarbeitete Version 4.0 dieser sechs Lizenzen erschienen, es gibt sie aber noch nicht in einer deutschen Übersetzung oder gar in einer dem deutschen Rechtsraum angepassten Fassung.

Jedermann-Lizenz

Ich möchte hier nur festhalten, dass Creative Commons selbst die Lizenzen als Lizenz­verträge und außerdem als Jedermann-Lizenzen bezeichnet (wenn auch in anderer Schreibweise 😉 ).

Was nun aber eine Jedermann-Lizenz ist, und was das – nach meiner Einschätzung – konkret mit Bezug auf die Creative-Commons-Lizenzverträge bedeutet, darüber schreibe ich in meinem nächsten eigenen Posting bei nächster Gelegenheit hier.

Creative Commons License

Ausgezeichnete Textbestandteile sind Zitate von der Webseite
http://de.creativecommons.org/was-ist-cc/ (Stand: 1.09.2015). Dort findet sich keine Autorenangabe, als Autor ist demnach wohl Creative Commons Deutschland anzusehen.
Diese Zitate stehen – wie auch der gesamte Text dieser Seite – unter der Lizenz Creative Commons Namensnennung 3.0 de.
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